Spielbericht
03. Dezember 2000

sponsored by

1:8 - HC Thurgau in Genf chancenlos

1:0 geführt und am Ende doch mit 1:8 verloren. Der HC Thurgau kassierte gestern Sonntag im Auswärtsmatch gegen Servette-Genf die 16.Niederlage. Nach einem starken Startdrittel liessen sich die «Leuen» ob eines umstrittenen Tores (zum 1:3) derart demoralisieren, dass ihnen im weiteren Spielverlauf gar nichts mehr gelang.

Anton Abbühl, Genf

Nach der samstäglichen 2:5-Heimniederlage gegen die Grasshoppers stellte man sich die Frage, ob dies der Beginn der nächsten Negativserie sein würde. Die Spieler auf dem Eis gaben ihre Antwort sofort. Hochmotiviert, konzentriert und diszipliniert spielend gab der HC Thurgau in Genf vorerst eine kämpferische und willensstarke Visitenkarte ab. Der Erfolg stellte sich sogleich ein. Die 1:0-Führung gegen den dritten Genfer Block war verdient. Dieser Gegentreffer verunsicherte die klar favorisierten Gastgeber, welche am Samstag spielfrei und deshalb ausgeruht waren. Von den Leistungsträgern Beattie Heaphy und Fedulov war bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts zu sehen.

Unnötige Strafen brachten Wende

Doch urplötzlich kam die Wende zu Ungunsten der Thurgauer. Und zwar wegen eine Serie unnötiger Strafen (Diethelm, Meier), die Kraft kosteten und den Rhythmus brachen, zum 1:1 führten und den Gegner stark machten. Dazu kam ein zweifelhafter Schiedsrichterentscheid beim 3:1, als die Scheibe die Torlinie erst nach dem Pfiff überschritt. Zum Entsetzen der Thurgau aber anerkannte der Ref den Treffer. Dies brach die Moral der Gäste vollends. Sie brauchten eine mehrminütge Erhohlungsphase, sammelten sich nochmals und versuchten wieder heranzukommen. Doch der Zug zum dringent benötigten Punktgewinn war bereits ohne sie abgefahren. Das kurze Aufbäumen brachte nichts, denn die Thurgauer hatten nicht mit dem Genfer Paradeblock gerechnet, der nun erwachte und sein gesamtes Potential einsetzte. HCT-Goalie Kucerza musste nun in regelmässigen Abständen die Scheibe aus seinem Tornetz fischen. Danach resignierten die Thurgau. Die Genfer ihrerseits liessen nicht nach und schickten die Thurgauer mit einer 1:8-Packung nach Hause.

 

Genf-Servette - Thurgau 8:1 (1:1, 2:0, 5:0).

Les Vernets. - 2880 Zuschauer.

SR Mandioni, Stäheli/Wittwer.

Tore: 7. Diener (Samuelson, Diethelm) 0:1. 19. Schönenberger (Heaphy/Ausschluss Diethelm) 1:1. 21. (20:21) Folghera (Heaphy, Beattie) 2:1. 21. (20:43) Fedulov 3:1. 45. Fedulov (Reymond) 4:1. 46. Beattie (Heaphy/Ausschluss Knecht!) 5:1. 50. Wicky (Fischer, Brasey) 6:1. 52. Brasey (Ançay/Ausschluss Diener) 7:1. 59. Reymond (Fedulov) 8:1.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 6mal 2 plus 1mal 10 (Meier) Minuten gegen Thurgau.

Servette: Bochy; Gull, Leipzig; Bertholet Brasey; Studer, Knecht; Heaphy, Beattie, Folghera; Ancay, Fedulov, Reymond; Wicki, Fischer, Schafer; Schönenberger, Tschannen, Savary.

Thurgau: Kucera; Meier, Schoop; Lamprecht, Mäder; Sellitto, Diethelm; Seeholzer, Strandberg, Keller; Simeon, Diener, Samuelsson; Schneller, Korsch, Larghi.

Bemerkungen: Servette komplett; Thurgau ohne Princi, Sigg (beide verletzt) und Wissmann (krank).

Ajoie : Basel 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)
GC SCK : Biel 2:7 (0:2, 1:3, 1:2)
Herisau : Sierre 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)
Visp : Lausanne 5:1 (0:0, 2:0, 3:1)

zur Homepage | Lions - Übersicht | Hockey - Übersicht | HC Thurgau - Übersicht

Copyright © 1997 HC Thurgau Fan-Club Kreuzlingen "LIONS"
Zuletzt geändert am: 16. September 2002