Spielbericht
31. Oktober 2000

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Schwacher HCT verliert gegen Basel

Nach einer blamablem Leistung unterlag der HC Thurgau gestern Abend in Kreuzlingen dem EHC Basel-Kleinhüningen mit 3:5 (0:0, 3:3, 0:2). Vor 1033 Zuschauern in einer schwachen Begegnung nutzten den auch kämpferisch enttäuschenden "Leuen" auch drei Samuelsson-Tore nichts.

VON CHRISTIAN LOHR

Nur drei Tage nach der bemerkenswert starken Darbietung gegen Leader Visp wurde der HC Thurgau wieder von der Realität eingeholt. Und die sieht derzeit halt so aus, dass man immer noch auf der Suche nach einer konstant ansprechenden Form ist. Im Duell der beiden Kellerkinder lieferten sich die "Leuen" und der NLB-Aufsteiger ein niveauarmes Duell, das nun wahrlich niemand von den Sitzen riss.

Gleich schwach

Was die Zuschauer in den ersten 30 Minuten vorgesetzt bekamen, das hatte mit Spitzeneishockey wenig zu tun. Gegen ein bescheidenes Basel-Kleinhüningen brachten die HCT-Akteure wenig bis gar nichts Gescheites zusammen. Und wenn dann schon einmal eine einigermassen erfolgsversprechende Szene herausschaute, dann wurden die wenigen Chancen sehr kläglich verpasst.

Die Gäste vom Rhein weckten ab Mitte des zweiten Drittels die Thurgauer mit drei nicht zwingenden Treffern. Wäre da nicht der Schwede Morgan Samuelsson gewesen, der in kurzen Abständen gleich dreimal buchte, die Partie wäre schon allzu früh verloren gegangen. Doch trotz fehlerreichem und wenig engagiertem Spiel konnte das Match offen gehalten werden.

Im dritten Abschnitt wurde die Partie von der Klasse her nicht unbedingt besser, die Intensität nahm jedoch deutlich zu. Den Baslern darf zu gute gehalten werden, dass sie ihre beschränkten Mittel mit viel Wille und Eifer paarten. Thurgauer agierte weiter kompliziert und immer wieder unkonzentriert. Gelegenheiten, sich tormässig durchzusetzen, waren vorhanden. Doch die Auswertung blieb kläglich.

Basel erkannte, dass der HCT auch beim zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison besiegbar sein würde. Nach dem 3:4 - und das war für das inferiore Auftreten der Thurgauer symptomatisch - folgte ein zweiter Shorthander in diesem Spiel zum 3:5. Die Einheimischen waren nicht mehr in der Lage, das Blatt zu wenden und ernteten ein gellendes Pfeifkonzert.

Thurgau - Basel 3:5 (0:0,3:3, 0:2)

Bodensee - Arena. - 1033 Zuschauer.

SR: Eichmann (Wittwer, Stäheli).

Tore: 29. Murer (Girod, Elsener) 0:1. 31. Samuelsson (Diener) 1:1. 14.Wetzel (Vögele) 1:2. 37. Miller (Elsener, Wetzel, Ausschluss Studer!) 1:3. 38. Samelsson (Seeholzer, Strandberg, Ausschluss Studer) 2:3. 39. Samuelsson (Strandberg, Seeholzer) 3:3. 52. Vögele (Wetzel) 3:4. 52. Häner (Graf, Ausschluss Wetzel) 3:5.

Strafen: Thurgau 3 x 2 Minuten, Basel 7 x 2 Minuten.

Thurgau: Wissmann; Sigg, Lamprecht; Princi, Mäder; Selitto, Diethelm; Samuelsson, Strandberg, Seeholzer; Beltrame, Bielmann, Diener; Meier, Märki, Larghi; 

Basel: Kilchör; Scheidegger, Krättli; Studer, Miller; Elsener, Hybler; Graf, Häner, Raissle; Vögele, Wetzel, Sommer; Murer, Robert Othman, Girod.   

Bemerkungen: Thurgau ohne Bruderer (verletzt), Breitbach, Nauser, Helfenstein, Beck; Basel ohne Bizzozero und Gery Othman.

Visp : Biel 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
GC SCK : Ajoie 5:4 (0:1, 2:2, 3:1)
Herisau : Olten 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)

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